Zu meinem Bibelverständnis

Nein, ich glaube nicht, dass jedes Wort in der Bibel eine Offenbarung Gottes ist. Ich glaube auch nicht, dass die Bibel das einzige und allein gültige Offenbarungsbuch für die Menschheit ist oder dass die Texte der Bibel wörtlich zu verstehen sind. Ich kann auch wenig mit fundamentalistisch-persönlich gefärbten Gottes- oder Jesusbildern anfangen. Auch kreationistische Vorstellungen sind mir fremd.
Und ich bin auch nicht Mitglied oder Anhänger einer wie auch immer orientierten Interessens- oder

Glaubensgemeinschaft.

Allerdings gehe ich nach einem lebenslangen Bemühen, die Chiffren der Schrift zu decodieren, davon aus, dass vielen Texten eine ideelle, das heißt metaphysische Dimension zugrunde liegt, die bei weitem noch nicht erforscht ist: Wir finden in der Bibel offenbar eine ergiebige Quelle zeitlos gültiger Wahrheiten, bestens geeignet dem eigenen Leben eine Perspektive jenseits des materialistischen Mainstreams zu geben.

Insbesondere hat es sich gezeigt, dass die relevanten Symbole, Gleichnisse und Symbolgeschichten der Bibel tatsächlich auf ein bibel-immanentes Kategoriensystem zurückgeführt werden können. Basis dieses Systems ist der von Johannes identifizierte "Logos", nach meinem Verständnis nicht nur die spirituelle Grundlage der Bibel, sondern vor allem auch das immaterielle Grundprinzip des Universums.

Eine kommentierte Übersicht über kaum bekannte Quellen, die mich angeregt, ja begeistert haben, ist in Vorbereitung und wird voraussichtlich zum Jahresbeginn 2020 veröffentlicht werden.