Die sieben Welträtsel - das sind sieben Grundfragen, die die menschlichen Existenz bedingen und schon im 19. Jahrhundert von dem Naturforscher Emil Du Bois-Reymond  aufgeworfen worden sind. Seine These: „Wir werden es niemals wissen“. Er löste damit eine Debatte aus, die bis heute, mitunter heftig, ausgetragen wird.

Einstein glaubte, dass durch die Synthese von Naturwissenschaft und Religion der Weg zur Lösung der Welträtsel gefunden werden könnte. Seine These: “Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind.”

 

Tatsächlich ist es heute auch der Quantentheorie zu verdanken,  wenn neue Denkbahnen zur Problemlösung sich öffnen. Professor Hermann Helbig diskutiert in seinem Buch „Welträtsel aus Sicht der modernen Wissenschaften“ (2018)  kenntnisreich, verständlich und umfassend weiterführende Lösungsansätze. Aber auch er muss zugestehen, dass eine grundsätzliche Lösung noch nicht gefunden ist. Er schreibt: „Trotz dieses immensen Erkenntnisfortschritts sind selbst die alten Welträtsel noch nicht gelöst, oder sie sind in neuem Gewand wieder auferstanden … (Welträtsel, Seite 732).

Mein Beitrag: Unter Berücksichtigung der aktuellen Forschungspositionen zeige ich in meinem Vortrag, dass die Lösung für die sieben Welträtsel grundsätzlich jenseits dogmatisch-religiöser Vorstellungen und der gängigen materialistischen Wissenschaftsauffassung liegen muss. So deutet manches daraufhin, dass es ein übergeordnetes Welträtsel gibt, für das sogar schon vor langer, langer Zeit die Lösung als unglaublich einfache semantische Gleichung formuliert worden ist, die aber in diesem Kontext nicht verstanden wurde. Die Folge: Die gefundene „Weltformel“ wurde als solche niemals zur Lösung der Welträtsel in Betracht gezogen. Ohne das Verständnis dieser „Weltformel“, dies meine These, lassen sich die sieben Welträtsel nicht lösen. Ich lade Sie herzlich ein, diese Fragen gemeinsam zu bedenken.